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Lass mich fliegen

Evelyne Faye | AT 2022 | 80 min | DF

FILM+GESPRÄCH: SO 19.3., 20:00 Filmcasino
SA 25.3. 15:45 im Filmcasino
FILM+GESPRÄCH: SO 26.3., 15:30 Filmcasino

DI 28.3. 18:30 im Filmhaus Spittelbergg.3
FILM+GESPRÄCH: MI 29.3., 20:00 Filmcasino

Sondervorstellungen mit anschließendem Gespräch (alle Infos unten!):

LASS MICH FLIEGEN begleitet vier junge Menschen durch den Alltag. Vier Menschen, die voller Leben sind und klare Ziele haben – Arbeit finden, politisch aktiv werden, heiraten, Kinder bekommen. Vier Menschen, für die das Erreichen dieser Ziele mit vielen Hindernissen verbunden ist und die von der Gesellschaft in eine Schublade gesteckt werden: Menschen mit Down-Syndrom.

»Ein beglückender Film.« – Falter

LASS MICH FLIEGEN – Trailer German | Deutsch

Da ist das Pärchen Raphael und Johanna. Beide sind Teil der Tanzgruppe “ich bin o.k.”, Raphael arbeitet als Kellner. Irgendwann einmal wollen sie heiraten und Kinder bekommen. Doch der Familienplanung stehen einige Hürden von außen im Weg.
Andrea ist Opernfan und schon lange auf der Suche nach einer festen Anstellung als Altenpflegerin, über Praktika hinaus hat es bislang aber noch nicht geklappt. Ihre Erfahrungen präsentiert sie mit viel Humor bei Vorträgen in ganz Deutschland. Und Magdalena schreibt Gedichte und ist politisch aktiv. Sie steht gern im Mittelpunkt: “Meine Eltern sagen, ich wäre eine Diva, eine Rampensau.”

Regisseurin Evelyne Faye begleitet sie alle mit der Kamera durch den Alltag – beim Kochen, Einkaufen und Wohnung putzen; beim Haare Stylen, in der Arbeit, beim Ausflüge machen und Tanzen.

Statt Anerkennung ernten sie aber oft mitleidige Blicke und Betroffenheit. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, inkludiert zu werden, als eigenständige Menschen gesehen zu werden – mit Rechten und vor allem auch mit Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Und sie zeigen, dass sie das auch können, sind voller Energie und Einzigartigkeit.

“Ich wünsche dir, so wie jedem Menschen, als ein Universum mit unendlich vielen Möglichkeiten betrachtet zu werden”, sagt Evelyne Faye am Ende des Films zu ihrer Tochter Emma-Lou, bei der ebenfalls Trisomie 21 diagnostiziert worden ist. Wie das mit viel Selbstbewusstsein und Einsatz gehen kann, zeigen die Menschen in diesem Film.

»Evelyne Fayes Film schaut sehr genau hin und sieht Ideen und Möglichkeiten um Diversität zu leben!.« – Dot.

»LASS MICH FLIEGEN entlarvt die eigenen Vorurteile, empowert dazu, für die persönlichen Träume einzustehen und macht vor allem eines: großen Spaß!« – an.schläge

Sondervorstellungen:

So 26.3. um 15.30 Uhr
Vor dem Film Tanzeinlage von ICH BIN OK

Nach dem Film Diskussion „Schule und Bildung“ in Kooperation mit ICH BIN OK
Evelyne Faye, Filmemacherin
Karin Riebenbauer, ICH WILL SCHULE
Johanna Ortmayr, Protagonistin
Alex Bodmann, Caritas Wien
Moderation: Nina Horazcek, Falter

Mi 29.3. um 20 Uhr
Film+ Diskussion „Lebenswelten und selbstbestimmtes Leben“
Evelyne Faye, Filmemacherin
Bernhard Schmid, Lebenshilfe Wien
Karin Riebenbauer, ICH WILL SCHULE
Michaele Krömer, Menschenrechtsanwältin
Magdalena Tichy, Protagonistin
Christoph Wiederkehr, Vizebürgermeister der Stadt Wien
Fiona Fiedler, Inklusionsverantwortiche, Neos
Moderation: Nina Horaczek, Falter


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