Nöstlinger - Sowieso und überhaupt
Alexandra Schneider | AT 2026 | 90 min | DFFR, 16. Oktober, 20.15 Uhr. Kino-Startpremiere mit Kurzlesung: Ausverkauft! Vor dem Film liest Ursula Strauss Lieblingstexte von Christine Nöstlinger (Wartenummern für Restkarten ab 19.15 Uhr an der Kinokassa)
SO., 18. Oktober, 16 Uhr. Filmcasino. Film & Gespräch. Gäste: Christiana Nöstlinger, Barbara Waldschütz (Illustratorinnen & Töchter von Christine Nöstlinger) sowie Regisseurin Alexandra Schneider, Moderation: Stefan Grissemann, Profil
MI., 11. November, 10 Uhr im DAYTIME CINEMA – Für alle mit & ohne Baby! >>Infos
Der Film zum 90. Geburtstag der großen österreichischen Autorin Christine Nöstlinger (13. Oktober 1936 – 28. Juni 2018). Ein Sehnsuchtsfilm für alle alten und jungen Fans.
Christine Nöstlinger kennt in Österreich jede und jeder. Ihre Bücher begleiten uns seit Generationen – Kindern und Jugendlichen ist sie auf Augenhöhe begegnet und hat über 50 Jahre beständig für Nachschub gesorgt. Sie brachte die Dinge auf den Punkt, lebensnah und ungekünstelt, nicht beschönigend, geradeheraus und ohne sich selbst dabei wichtig zu nehmen.
NÖSTLINGER – SOWIESO UND ÜBERHAUPT widmet sich dem Leben und dem Schreiben dieser beindruckenden Autorin. Die charakteristische Mischung aus Humor, Realismus und scharfem sozialen Bewusstsein ihrer Werke hat die Kinderliteratur nachhaltig verändert. In dem dokumentarischen Porträt wird ihre markante Sprache, ihr scharfsinniger Humor und ihr unerschütterlicher Humanismus auf eindrucksvolle Weise wieder lebendig.
Entlang ihrer Biografie und der Themen, die Christine Nöstlinger Zeit ihres Lebens umgetrieben haben, erzählt der Film über den gesellschaftlichen Wandel, der sich in Österreich in den letzten 50 Jahren vollzogen hat und geht Fragen zu Kindheit, Emanzipation und solidarischem Miteinander nach. Großartige Archivaufnahmen die teilweise erstmals zu sehen sind, werden ergänzt durch aktuelle Interviews mit Nöstlingers Töchtern, Christiana Nöstlinger und Barbara Waldschütz sowie Künstler:innen wie Stefanie Sargnagl und Ursula Strauss. Astrid Lindgren’s Tochter Karin Nyman kommt zu Wort, wie auch die langjährige Kulturstadträtin Ursula Pasterk und Ö1 Mitarbeiter Rainer Rosenberg.
»Die Doku zum 90er spürt dem Schalk von Christine Nöstlinger nach…Alexandra Schneider ist das bezaubernde Gegenteil eines Routinewerks gelungen … In Schneiders Werk entsteht eine Leichtigkeit, die man stellenweise sogar als Transzendenz bezeichnen kann.«
Die Presse
»Alexandra Schneiders klug komponierter Film errichtet ein Denkmal für Christine Nöstlinger …famose Doku … Würden Archive nur stets so sinnfällig geplündert.«
»Der Film zeigt eklektisch ihr rund 160 Bücher umfassendes Werk mit direkten Zitaten aus den Texten sowie Wortmeldungen von ihren Wegbegleitern, Töchtern, Verleger/innen und Freund/innen. Zahlreiche Archiv-Interviews mit der Autorin erzählen ihre Lebensgeschichte und zeigen ihren feinsinnigen Humor, der auch ihre Bücher auszeichnet.«
DATUM
»Das filmische Porträt ruft in Erinnerung, wie klar Nöstlinger in ihren Haltungen, wie scharfsinnig ihr Humor und wie unerschütterlich ihr Humanismus war.«
dot.
»In NÖSTLINGER – SOWIESO UND ÜBERHAUPT verwebt Alexandra Schneider Archivmaterial mit Interviews, Briefen und Erinnerungen zu einem lebhaften Porträt.«
WOMAN
»Famos dichtes Porträt«
Oberösterreichische Nachrichten
»Die Autorin Christine Nöstlinger begleitet mich, seitdem ich denken und lesen kann. Sie ist sowohl die Heldin meiner Kindheit, als auch die meines Erwachsenseins.« Ursula Strauss, Schauspielerin
»Was ich so toll fand, was vielleicht so radikal war zu der Zeit, ist dieses Sich-nicht-besser-darstellen, als man ist, eine gewisse Authentizität, eine Tragikomik. Und nicht so eine verblümte, verlogene, beschönigte Kinderwelt darstellen, sondern die Menschen auch mit ihren ganzen Fehlern zeigen … Es ist dieser Humor und diese Art, die Welt zu betrachten, diese sehr unverstellte Art, Dinge auch anzusprechen.« Stefanie Sargnagel, Autorin
»Astrid Lindgren und Christine Nöstlinger haben viel gemeinsam. Es muss darum gehen, dass Lesen Spaß macht. Genau so schreiben sie – und sie waren gut darin, unterhaltsam zu schreiben. Beide sind respektlos.« Karin Nyman, Nöstlinger-Übersetzerin und Tochter von Astrid Lindgren
»Das ist es, was ich mit ihr verbinde: In dieser Überzeugung Kinder reden nicht so, hat sie den Kindern eine Sprache gegeben.« Beate Wimmer-Puchinger, Psychologin
»Nöstlingers Ehrlichkeit, ihr Witz und ihre unprätentiöse Art nehmen einen sofort für sie ein.«
Falter
»Sympathische Spurensuche.«
Kurier ★★★★
»Eine wunderbare Doku… Es ist ein sehr umfassendes Bild einer Künstlerin, die nicht charmant war, aber auch nie arrogant, immer offen und ehrlich, und die gerade deswegen Kinder auf eine Art erreichen konnte, die vielen Erwachsenen verloren gegangen ist.«
Salzburger Nachrichten
»Ein filmisches Kleinod, das zugleich den gesellschaftlichen Wandel in Österreich in den vergangenen fünf Jahrzehnten beleuchtet.«
Kronen Zeitung ★★★★
Copyright Foto Alex Gelberg / EG Barbara & Stefan Gelberg