Truly Naked
Muriel d’Ansembourg | NL/BE/FR 2026 | 102 min | OmUMit: Caolán O'Gorman, Safiya Benaddi, Andrew Howard, Alessa Savage
PREMIERE: 12.6. um 20:15 mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Pornografie mit Patrick Catuz (Filmwissenschaftler, Porn Studies) und Theresa Lachner (Sexualberaterin), Moderation Tina Amerstorfer
Mit Infotisch von Amnesty: Nur Ja heißt Ja. So geht Konsens.
Für Alec, der allein mit seinem Vater Dylan, einem Pornodarsteller, lebt, ist Begehren eng mit Pornografie verknüpft. Je näher er seiner Klassenkameradin Nina kommt, desto schwieriger wird es für ihn, seine Gefühle zu verbergen. Um sich ihnen zu öffnen, muss Alec sich befreien und seine Verletzlichkeit akzeptieren.
CONTENT NOTES: Der Film enthält explizite Darstellungen von Sex. Bei den Dreharbeiten kamen keine echten Tiere zum Einsatz (mechanische Puppen)
Was mit einer schulischen Projektarbeit beginnt, entwickelt sich zu einer zarten und herzerwärmenden Erzählung über die Entdeckung echter Intimität in einer Zeit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit pornografischer Bilder. Das mutige Langfilmdebüt der in den Niederlanden aufgewachsenen Regisseurin und Drehbuchautorin Muriel d’Ansembourg feierte seine Premiere auf der 76. Berlinale in der Sektion Perspectives. Die beiden Newcomer Caolán O’Gorman und Safiya Benaddi liefern beachtliche Darbietungen an der Seite von Andrew Howard („Tenet“) als Dylan und Erotikdarstellerin Alessa Savage als dessen Drehpartnerin Lizzie.
»Ein gewagtes Spielfilmdebüt. Die sensible Coming-of-Age-Romanze ist im Kern berührend und nimmt durch das Spiel der jungen Darsteller:innen ein.«
Falter
»Ein elektrisierende Mischung aus Unverdrossenheit, Mitgefühl und einer radikalen Ehrlichkeit, die seinesgleichen sucht.«
»Das phänomenale Schauspiel, die gekonnte Regie und die tiefgründige Botschaft des Films sind allesamt brillant.«
»Dieses heikle Thema wird von d’Ansembourg mit größter Sensibilität behandelt, und O’Gorman und Benaddi bilden ein fantastisches Schauspielduo.«
»Sorgfältig recherchiert und frei von Vorurteilen.«
»TRULY NAKED funktioniert wunderbar als eine Erkundung der Welt der Pornoindustrie aus einer ungewöhnlichen aber auch faszinierenden Perspektive.«